10 Tipps für die perfekten Wohnungsbilder 

2019-09-05T14:22:54+00:00September 5th, 2019|Blog|

Dein Airgreets Fotoguide

Du möchtest deine Wohnung perfekt in Szene setzen, um ein überzeugendes und attraktives Inserat zu erstellen, beispielsweise auf Airbnb, Booking oder Immoscout? Neben der Vorbereitung der Wohnung und der Motivwahl, gilt es vor allem, einige technische Einstellungen zu beachten. Mit diesen 10 Tipps gelingt es dir Fotos zu machen, bei denen man richtig Lust bekommt, in deiner Wohnung zu übernachten. Wie so oft gilt aber auch bei der Fotografie: Übung macht den Meister! 

1. Erstmal aufräumen 6. Vogel oder Frosch? Deine Wohnung aus verschiedenen Perspektiven
2. Je heller, desto besser – alle Lichter an! 7. Detailshots – „die Kirsche auf der Torte“
3. Smartphone Fotograf 8. Einfach mal alle Fünfe Grade halten
4. Kameramann to be – Wofür war nochmal….? 9. Symmetrie rules
5. Zeig deinem Gast wo er wohnen wird 10. Mehr ist immer besser

 

 

1. Erstmal aufräumen

Bevor es losgeht: Zimmer aufräumen und wohnlich herrichten. Klingt logisch, ist aber enorm wichtig. Dabei geht es nicht um einen klinisch-sauberen Eindruck, sondern um ein gemütliches und einladendes Aussehen – ein „Zuhause zum Wohlfühlen“. Etwa so, wie du die Wohnung herrichtest, wenn deine Schwiegereltern zu Besuch kommen.
Einen besonderen Stellenwert nimmt das Bett ein. Jeder möchte im Urlaub oder auf Geschäftsreisen gut schlafen. Deshalb gilt: Bett frisch beziehen, Decken und Kissen glatt streichen und schön drapieren. Besonders gut sieht es aus, wenn du auf dem Bett ein paar frische Handtücher bereit legst.  

 Airgreets Tipp:
Stelle ein paar Gebrauchsgegenstände in die Wohnung, um einen einladenden Charakter zu unterstreichen. Schließlich schlafen deine Gäste ganz bewusst nicht in anonymen Hotels. Ein paar frische Blumen, Weingläser auf dem Balkon oder ein frisch gedeckter Frühstückstisch können Wunder wirken.

 

2. Je heller, desto besser – alle Lichter an!

Gute Bilder können nur entstehen, wenn es draußen hell ist. Das heißt, alle Vorhänge und Rollläden öffnen. Um noch mehr Helligkeit zu schaffen, hilft es alle Lichtquellen in der Wohnung an zu schalten. Auch wenn bereits viel Tageslicht reinkommt, geben kleinere Lichter, wie Nachttischlampen, oder sogar das Licht von der Dunstabzugshaube in der Küche, den Bildern schöne Kontraste. Je heller es ist, umso schönere und wärmere Bilder bekommst du. 

3. Smartphone Fotograf

Für das perfekte Foto brauchst du nicht zwingend eine professionelle Kamera. Mit ein bisschen Übung steht die Qualität deiner Handybilder den Profibildern in nichts nach. Obwohl jedes Gerät unterschiedliche Einstellungen anbietet, kannst du mit den folgenden Tipps deine Fotoskills ganz leicht verbessern.

Hast du eine gute Kamera und suchst nach ein paar Tipps zur Optimierung, dann lies hier weiter. 

1 Bestmögliche Bildqualität einstellen
Um hinterher optimale Bearbeitungsmöglichkeiten zu haben, sollten immer die höchste Auflösung und bestmögliche Bildqualität eingestellt sein. Insbesondere, wenn du die Bilder später nachbearbeiten möchtest.

2 Wackler vermeiden durch ruhige Haltung
Wenn du kein Stativ hast, halte dein Smartphone immer mit beiden Händen fest. Alternativ kannst du das Gerät auch auf festem Grund, zum Beispiel auf einem Regal oder der Arbeitsplatte abstellen – dann kannst auch direkt einen Perspektivwechsel ausprobieren.

 Airgreets Tipp:
Hast du einen Selfie-Stick? Per Fernbedienung oder Selbstauslöser kannst du jeden Ruckler vermeiden. 

3 Verzichte auf das Zoomen
Auch wenn du ein besonderes Detail in deiner Wohnung hervorheben möchtest, bitte nicht zoomen. Dadurch verschlechtert sich die Bildqualität und der gewünschte Effekt droht verloren zu gehen. Versuche lieber möglichst nah ranzugehen und den Fokus der Kamera anzupassen. 

4 Weitwinkeleffekte verleihen Fotos Tiefgang
In der Regel haben die Smartphonekameras einen relativ großen Blickwinkel. Für besonders tiefgehende Bilder, lohnt es sich in die Knie zu gehen und mit dem Fokus zu spielen. Platziere ein Detail deiner Wohnung im Vordergrund, wie zum Beispiel Weingläser auf dem Balkontisch und schaffe so ein wunderbares Panorama im Hintergrund deines Bildes. Das funktioniert natürlich auch im Innenraum – Kaffee gefällig?  Mehr Infos zu den Detailshots gibt’s hier.

5 Fotografieren mit Blitz? Kommt drauf an!
Aufnahmen bei Gegenlicht solltest du grundsätzlich vermeiden. Lässt sich die Perspektive aber unter keinen Umständen vermeiden, weil du die wunderschöne Yukka-Palme vor deinem Fenster mit auf dein Foto bringen möchtest, kann ein Blitz helfen alle Details gut auszuleuchten.

6 Bildbearbeitung mobil erledigen
Um die selbst geschossenen Fotos zu bearbeiten, musst du diese nicht zwingend auf deinen Computer ziehen. Sie lassen sich auch direkt auf dem Smartphone nachbearbeiten. Hier kannst du weitere Einstellungen wie Helligkeit, Kontrast und Sättigung anpassen, um deine Wohnung attraktiv in Szene zu setzen.

 

4. Kameramann to be – Wofür war nochmal….?

1 ISO – Je höher die Nummer, desto heller das Bild. 
Der ISO-Wert gibt die Empfindlichkeit des Kamerasensors an. Je höher der Wert, desto empfindlicher ist der Sensor. Die Folge: Es werden kürzere Belichtungszeiten ermöglicht. Und das Risiko eines verwackelten Bildes wird gedämmt. Allerdings könnte dadurch ein Bildrauschen entstehen, d. h. dass viel weniger Details im Foto vorhanden sind. Taste dich vorsichtig ran. Der optimale Wert, hängt stark von deiner verwendeten Kamera ab, in der Regel liegt er zwischen 100 und 200. 

2 Die Blende klein halten
Durch die Blende steuerst du die Schärfentiefe deiner Bilder. Da du keine unscharfen Hintergründe auf deinen Bildern möchtest, empfehlen wir dir mit einer kleiner Blendenöffnung zu arbeiten. Je höher die Blendenzahl, desto schärfer der Hintergrund. 

3 Hohe Belichtungszeit wählen
Eine helle Wohnung wirkt einladender. Deshalb kannst du ruhig eine Belichtungszeit von 1 bis 2 Sekunden auswählen. Dadurch erhöht sich allerdings die Gefahr, dass deine Bilder verwackeln. Sorge dafür, dass du die Kamera still hältst. Hier kann dir ein Stativ helfen.

4 Weiß ist nicht gleich weiß – Naturlicht schafft gute Atmosphäre
Der Weißabgleich ist ein herausforderndes Thema. Diese Einstellung entscheidet ob die Farbe Weiß nachher weiß, rötlich oder bläulich aussieht. Wenn der Raum hell ist, weil viel Tageslicht einfällt, dann nutze gerne die Einstellung „Tageslicht oder Naturlicht“. Achtung: Nutzt du diese Einstellung obwohl du fast nur Kunstlicht im Raum hast, werden die Bilder rötlich. Kunstlicht hat einen höheren Rotanteil und wirkt wärmer als Tageslicht. Wechsle in die Einstellung “Kunstlicht” und schau wie sich die Bilder verändern. Zur zusätzlichen Aufhellung des Raumes kannst du auch den Blitz der Kamera einsetzen – einfach mal ausprobieren. 

 

5. Zeig deinem Gast wo er wohnen wird

Wenn du nicht gerade neben einem Industriepark wohnst, solltest du auch ein paar Bilder von deiner Wohngegend machen. Angefangen mit deiner Straße, einem schönen Café, oder Restaurant in der Nähe. Gäste kennen sich in deiner Stadt meist nicht aus und können nicht einschätzen, in was für einer Gegend sie sich befinden. Auch wenn die Nachbarschaft in der Anzeige beschrieben wird, klicken viele Interessenten erst einmal durch die Bilder und bekommen direkt einen viel besseren Eindruck. 

6. Vogel oder Frosch? Deine Wohnung aus verschiedenen Perspektiven

Um den ganzen Raum einzufangen, stell dich beim Fotografieren soweit in die Ecken wie möglich. Stelle einen möglichst großen Weitwinkel bei der Kamera ein und teste durch verschiedene Höhen und Tiefen die besten Perspektiven aus. Am besten fotografierst du jeden Raum aus 2-3 Ecken und schaust am Ende, welche Ansicht die Beste ist.
Achtung Gegenlicht! Bei der Auswahl der Raumecke, solltest du darauf achten möglichst nicht ins (Tages)Licht zu fotografieren. 

Damit deine Gäste einen guten Gesamteindruck der Wohnung bekommen, solltest du alle mit vermieteten Räume auf den Fotos abbilden. Vom Schlafzimmer, über das Wohnzimmer bis hin zu Küche und Bad. Auch der Flur kann ein echter Eyecatcher sein. 

 Airgreets Tipp:
Wenn du eine Schlafcouch besitzt, fotografiere die Couch immer einmal als Bett bezogen und einmal als Couch. Lasse währenddessen die Kamera genau in derselben Position. Im Profil sieht es besonders gut aus, wenn die beiden Fotos direkt aufeinander folgen. 

 

7. Detailshots – „die Kirsche auf der Torte“

Wenn du die Räume bzw. die Wohnung als Ganzes abfotografiert hast, mache ein paar Aufnahmen von 1-2 interessanten Details der Wohnung. Dies kann ein besonders schöner Einrichtungsgegenstand sein, wie ein schöner Esstisch oder dekorative und funktionale Elemente. Hier ist alles erlaubt – ob Plattenspieler, Blumenvase, Kaffeemaschine oder Playstation. 

 Airgreets Tipp: Hochkant-Fotos sind auf Airbnb zwar möglich aber nicht optimal. Aus zwei Hochformatfotos lässt sich im Nachgang ein interessantes Querformat zaubern, indem du zwei Fotos zusammen fügst. Besonders vorteilhaft bei Badezimmern oder kleinen Küchennischen.

 

8. Einfach mal alle Fünfe Grade halten

Die Kamera sollte immer den Neigungswinkel 0° haben, d.h. sie darf nicht nach vorne oder hinten gekippt sein. Die gerade Kamerahaltung ist wichtig, um optische Linien, wie Decken, Tische oder Ablagen, nicht zu verziehen. Dadurch kannst du einen optimalen räumlichen Eindruck vermitteln. 

 

9. Symmetrie rules

Parallelen zwischen Bildrändern und Objektiven im Bild sorgen für mehr Klarheit, Ordnung und Struktur im Bild. Passe die Position der Kamera so an, dass sich sowohl obere Linien, als auch die Seitenwände der Gegenstände parallel zum Bildrand verlaufen. Versuche außerdem das Abschneiden von Gegenständen zu vermeiden. Stell dir die Frage: Muss wirklich jeder Gegenstand am Bildrand mit auf das Foto oder funktioniert das Motiv auch so?

 Airgreets Tipp: Bei besonders schönen und breiten Küchen bietet es sich an, die Kamera direkt an einem vorderen Ende der Arbeitsplatte zu platzieren und diagonal über die Platte zu fotografieren. Mit dieser dynamischens Perspektive schaffst du optische Highlights.

 

10. Mehr ist immer besser

Es gibt verschiedene Quellen, die sagen, dass Airbnb Profile bevorzugt, in denen eine bestimmte Anzahl Bilder auftaucht. Andere Airbnb-Experten widersprechen und sagen die Anzahl sei völlig egal. Unsere Meinung ist, dass es nicht schaden kann, ein paar mehr Fotos online zu stellen. Wenn dein Profil dadurch bevorzugt wird, sehr gut. Wenn nicht, gibt es trotzdem keine Nachteile. Wir empfehlen, mindestens 10-12 Bilder hochzuladen (inklusive Detailshots und Außenbildern). 

 

Probieren geht über Studieren
Fotografie ist keine exakte Wissenschaft, sondern die Jagd nach dem perfekten Bild. Nimm’ dir Zeit und arbeite dich von Raum zu Raum durch. 

 Airgreets Tipp:
Am einfachsten geht’s mit Airgreets. Registriere dich mit deiner Wohnung bei uns. Wir machen für dich die idealen Bilder und übernehmen die Verwaltung deines Airbnb-Profils! 

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